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Was macht den entscheidenden Unterschied?

Bio-Baumwolle

  • schützt die Umwelt und
  • die Gesundheit der Landwirte und Erntehelfer und
  • ist für die Konsumenten ein wunderbares Trageerlebnis auf der Haut
  • ist frei von chemischen Rückständen und giftigen Farbstoffen.
 

Wußten Sie dass …

  • konventionelle Baumwollfelder 14 bis 20 Mal pro Saison mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt werden? Die Bauern und Erntehelfer arbeiten überwiegend ungeschützt mit Rückenspritzen.
  • Es beim konventionellen Anbau von Baumwolle zu vielen Vergiftungen unter den Landwirten und deren Familien komt. Bei 38 % der Spritzaktionen kommt es zu mittelschweren Symptomen (z.B. Muskelkrämpfe oder Erbrechen), 6 % führen zu schweren Vergiftungen mit Bewusstlosigkeit oder Anfällen. Bei 10 % der Spritzmittelanwendungen treten Vergiftungen mit neurotoxischen Symptomen auf.
  • Auf 2,4 % der Ackerflächen wird Baumwolle angebaut. Dafür sind aber 24 % der weltweit ausgebrachten Spritzmittel notwendig.
  • Ein großer Teil des konventionellen Anbaus mit gentechnisch veränderter Baumwolle erfolgt! Ursprünglich wollte man Spritzmittel gegen Schädlinge einsparen. Dies gelang nur in den ersten Jahren. Zwar konnte man von 20 auf 14 Spritzungen reduzieren. Doch wie wir alle wissen: Die Natur passt sich an und nach 3 - 5 Jahren benötigen die Landwirte wieder mehr Spritzmittel.
  • Sich gentechnisch veränderte Pflanzen in der Natur mit wild wachsender Baumwolle vermischen. Synthetische Gene können nicht mehr zurückgeholt werden. Diese Art von genetischer Verschmutzung ist heute in ihren Auswirkungen nicht berechenbar.
  • Biologisch Baumwolle wächst anders auf: Statt massivem Einsatz von Pestiziden und Herbiziden werden bei Bedarf nur Nützlinge ausgebracht aber keinerlei Gifte. Die unterschiedliche Bodennutzung - mal wird Gemüse angebaut, mal wieder Bio-Baumwolle - verhindert auf natürliche Weise eine größere Ausbreitung von Schädlingen.


Für Details lesen sie hier weiter



Keine Chemiegifte in der Bio-Baumwollproduktion

Bei der Bio-Baumwollproduktion werden keine synthetischen Spritzmittel und keine gentechnisch veränderten Sorten eingesetzt. Das schont die Gesundheit der Menschen, schont Nützlinge, den Boden und die Artenvielfalt der natürlich vorkommenden Baumwollpflanzen. Biolandbau ist möglich vor allem durch den Verzicht auf Monokulturen.
Im Gegensatz zum konventionellen Baumwollanbau müssen Im Biobaumwollanbau neben der Baumwolle im Rahmen der Fruchtfolge noch andere Feldfrüchte wie zB Gemüse angebaut werden. Dies führt zu einer drastischen Verminderung von Schädlingen und auch zu einer besseren Versorgung der Familien mit gesunden Nahrungsmitteln. Da nicht jedes Jahr auf der ganzen Fläche Bio-Baumwolle angebaut werden kann, ist auch der Preis der Bio-Baumwolle höher, um den Familien ein gerechtes Einkommen zu sichern. Weiters werden im Bio-Baumwollanbau auch Nützlinge eingesetzt, die helfen den Schädlingsdruck zu vermindern.

Einsatz von Giften bei konventioneller und Gentech-Baumwolle
Die konventionelle und Gentech-Baumwollproduktion setzt weltweit sehr große Mengen an Schädlingsbekämpfungsmitteln (Pestizide) und Unkrautvernichtungsmitteln (Herbizide) ein. Obwohl Baumwolle nur einen Anteil von 2,4 % der weltweiten Ackerfläche hat, werden 24 % der weltweit eingesetzten Schädlingsbekämpfungsmittel auf Baumwollfeldern ausgebracht. Baumwollfelder werden zwischen 10 und 25 mal mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt. Da viele der Schädlinge bereits Resistenzen gegen die Spritzmittel und gentechnisch veränderte Sorten aufzeigen, werden Jahr für Jahr mehr Sprizmittel ausgebracht.

Vergiftungen von Kleinbauern bei konventioneller und Gentech-Baumwolle
Die Kleinbauern in Asien und Afrika bringen die Schädlingsbekämpfungsmittel ungeschützt mit einer Rückenspritze aus. Hierbei kommt es zu vielen Vergiftungen unter den Landwirten und deren Familien. Bei 38 % der Spritzaktionen kommt es zu mittelschweren Symptomen (z.B. Muskelkrämpfe oder Erbrechen), 6 % führen zu schweren Vergiftungen mit Bewusstlosigkeit oder Anfällen. Bei 10 % der Spritzmittelanwendungen treten Vergiftungen mit neurotoxischen Symptomen auf. (Quelle: www.pan-germany.org bzw. Studie der Universität Wageningen, Mancini et al. 2005).

Keine Gentechnik
Ein großer Teil des konventionelle Baumwollanbaus erfolgt mit gentechnisch veränderter Baumwolle. Ursprünglich wollte man Spritzmittel gegen Insekten-Schädlinge einsparen. Dies gelang nur in den ersten Jahren.Von ca. 20 Spritzungen im Jahr konnten ca. 6 Spritzungen eingespart werden. Dennoch mussten Jahr für Jahr ca. 14 Spritzungen ausgebracht werden, da die Baumwolle nur gegen gewisse Schädlinge und nicht alle Schädlinge resistent ist, auch nicht resistent Pilze und Unkräuter ist. Deshalb müssen auch gentechnisch veränderte Baumwollsorten intensiv mit Chemie besprüht werden.
Zudem werden die Insekten nach ca. 3 bis 5 Jahren gegen die gentechnisch veränderte Baumwolle resistent, sodass neue Sorten entwickelt werden müssen oder wieder mehr Spritzmittel eingesetzt werden müssen. Ein Kreislauf der nur einen Gewinner kennt, die Produzenten von Spritzmitteln und Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut. Auf der Verliererseite stehen die Landwirte mit Gesundheitsschäden und einer steigenden Verschuldung. Weiters verlieren sehr viele Menschen ihr wichtigstes Lebensmittel ein sauberes Trinkwasser..

Irreversible Schäden durch Gentechnik Baumwolle

Wissenschaftler aus dem bereich Gentechnik und Vertreter der Gentechnikindustrie behaupten, dass Gentechnik etwas vollkommen natürliches sei, und verschweigen, dass sie synthetische Gensequenzen in Pflanzen einbringen, die in keinem Lebewesen der Erde vorkommen. Diese synthetischen Gensequenzen sind neu für das Ökosystem aber auch neu für das Immunsystem.

Gentechnisch veränderte Baumwolle gibt seine künstlichen, synthetischen Gensequenzen an wildwachsende Baumwollpflanzen aber auch an Bio-Baumwollsorten weiter. Von dort können diese synthetischen Gene nicht mehr zurückgeholt werden. Diese genetische Verschmutzung ist irreversibel und führt wie die chemische Verschmutzung zu einer genetischen Verschmutzung der Umwelt und zu weiteren Belastungen für zukünftige Generationen. Solange Wissenschaftler nur wissen wie man synthetische Gensequenzen in eine Pflanze bekommt, nicht aber wissen wie man diese wieder aus dem Saatgut oder den Wildpflanzen hinaus bekommt, solange ist der Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut mit dem Vorsorgeprinzip unvereinbar.

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